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Cecile B. Evans

„Working On/Test Cards“

25.03. – 22.07.2017

Cecile B. Evans untersucht in ihrer Arbeit die Bedeutung von Emotionen in der heutigen Gesellschaft sowie den wachsenden Einfluss neuer Technologien auf menschliche Gefühle und Handlungen. Evans verwendet dabei  Installation, Video, Skulptur, Online-Plattformen und Performance, um zu erforschen, wie  Mensch-Maschine-Beziehungen die heutigen Bedingungen des Individuums widerspiegeln.

  

In Ihrer in der Ausstellung präsentierten Drei-Kanal-Videoinstallation „Working on What the Heart Wants” – eine Art interner Einblick in die Entstehung des Videos „What the Heart Wants” - erarbeitet Evans als Life-Stream den Aufbau einer zukünftigen Welt, die sich um ein neues System Namens HYPER dreht und sich mit der Frage beschäftigt, was es bedeutet ‚Mensch‘ zu sein. Über drei Bildschirme, die mit speziell programmierten Computern verbunden sind, wird der Betrachter einem Netz von ‚Co-Workern‘ aus aller Welt vorgestellt, die selbst daran mitwirken, das System zu erstellen. Jeder der drei Bildschirme zeigt dabei den Prozess der Entstehung der Charaktere, der Welt und die Konversation zwischen Künstlerin und den Programmierern. 

  

Zusätzlich zur Video-Installation werden neue Skulpturen der Künstlerin präsentiert. Diese Werke beziehen sich inhaltlich auf Evan’s Installation „Sprung A Leak“ und bestehen aus speziell angefertigten Serverboxen, deren Außenhülle Grafiken zieren, die als eine Art Storyboard der Installation gelesen werden können. Die Server sind Fortsetzungen von Skulpturen, in der Evans die Materialität von Information und Daten erforscht sowie die emotionale Bedeutung dessen, was in digitalen Medien gespeichert wird (und daher die Materialität von Gefühlen selbst). Die Plexiglas-Ständer, auf denen die Server montiert sind, vermitteln den Skulpturen dabei eine aktive Fragilität.    

 

Cecile B. Evans (*1983)  ist eine amerikanisch-belgische Künstlerin; sie lebt und arbeitet in London. Künftige Einzelausstellungen unter anderem im Museum Leuven (BE), Art Basel Statements (w. Galerie Emanuel Layr) Castello di Rivoli, Turin (IT) (illy Preis). Einzelausstellungen der letzten Zeit u.a. in der Galerie Emanuel Layr, Wien (AT), Tate Liverpool (UK),  Kunsthalle Aarhus (DK), Kunsthalle Winterthur (CH) und De Hallen Haarlem (NL).

Ihre Arbeiten waren unter anderem vertreten auf der 9. Berlin Biennale (DE), 20th Sydney Biennale (AUS) sowie in der Moscow Biennal  of Young Art (RU). In öffentlichen Sammlungen unter anderem im Museum of Modern Art, New York (US), Rubell Family Collection, Miami (US), De Hallen (NL), Castello di Rivoli,Turin (IT) sowie im FRAC Auvergne FR).

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