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Melanie Matranga

„Needy“

05.03. – 16.07.2016

’’Ich verwende eher emotionale als formale Strukturen. Emotionen, die beim Musikhören entstehen oder das peinliche Gefühl, das durch den unerwarteten Anblick einer erotischen Szene in der Öffentlichkeit verursacht wird… Ich schlage sehr gewundene Wege ein - so wie diese Strukturen - um etwas zum Ausdruck zu bringen, ohne dazu jemals wirklich in der Lage zu sein.‘‘

Melanie Matranga
Ihre Ausstellung artikuliert verschiedene Umgebungen und Situationen in einer ambitionierten Reihe von Werken und architektonischen Elementen: eine Leuchte aus Papier mit Lautsprechern, Seidendrucke sowie eine Schaumstoffmatratze mit Stoff und Silikon. Melanie Matranga kombiniert Zeichen, die auf das Innenleben verweisen mit Elementen, welche einen Bezug zu gesellschaftlichen Verhaltensweisen und Einstellungen besitzen.
Zusammen bilden sie Orte, an denen das Singuläre durch das Allgemeine ausgedrückt wird und wo Vertrautheit ungeschützt enthüllt wird. Dies sind Orte der Einsamkeit in Gesellschaft anderer.

Geboren in Marseille 1985 lebt Melanie Matranga in Paris, wo sie an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts (ENSBA) ihr Studium abgeschlossen hat. Sie war 2014 unter den ausgewählten Künstlern für den Prix de la Fondation d'Entreprise Ricard und ebenfalls im Jahr 2014 der erste Gewinner des Frieze Artist Award. Melanie Matranga hatte 2015 eine große Einzelausstellung ‘‘fanfu‘‘  im Palais de Tokyo, Paris und eine Einzelaustellung bei Karma International in Zürich; Gruppenausstellungen u.a bei Vava, Mailand; Cell Project Space, London; LUMA Westbau, Zürich; Artists Space, New York und Astrup Fearnley Museet, Oslo.



 

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